Mehr Schein als Sein.
- Pro:
- s.o.
- Kontra:
- Umgang mit Beschwerden, falsche Versprechungen auf der Homepage
- Krankheitsbild:
- Chronische Schmerzen, Depression
- Privatpatient:
- ja
- Erfahrungsbericht:
-
Auf der Homepage wird immer noch viel versprochen, was es vor 10 Jahren tatsächlich einmal gab. Achtsamkeitstraining, Schmerzedukation, individuelle Therapiepläne .... all das gibt es nicht mehr. Wenn man Glück hat, klappt es mit dem Psychologen (Danke Hr. M. ????????!!!), den man 30 min pro Woche trifft. Es kann aber auch passieren, dass eine "Psychologin" eine ganze Gruppe traumatisiert (Fr. G. ????), die, die an die Klinikleitung gehen (5 von 10 Teilnehmern) in andere Gruppen strafversetzt werden, alles unter den Teppich gekehrt wird und die Therapeutin weiter ihre fragwürdigen Sitzungen leitet.
Eventuelle Verlängerungen werden nicht nach Situationoder Befinden der Patienten, sondern 'nach Kontingent' oder Therapeutenstellung im Team vergeben.
Positiv war für mich, neben der Betreuung meines Psychologens, die Unterstützung der Ärztin (danke Fr. C. ????), des Osteopathen (Hr. P., wahrlich ein Heiler ????????), der Physiotherapeutinnen, der Pflege und des restlichen Personals.
Das Zimmer einfach aber mit Balkon absolut in Ordnung, das Essen war prima (wenn man davon absieht, dass man am Sonntag um 7.45 h beim Frühstück erscheinen muss, auch wenn man nichts isst und zumindest an einem Tag gerne etwas länger schlafen möchte. Auch 5 Wochen Reha machen aus einer Eule keine Lerche!).
Fazit meiner Reha:
Es ging mir danach deutlich schlechter und ich war anschließend noch 4 Wochen krank geschrieben, obwohl ich zuvor gearbeitet hatte. Meine Traumatisierung hat noch immer deutliche Folgen (massive Schlafprobleme), eine weiterführende Therapie bisher nicht möglich.


1 Kommentar
Kannst du dir den Aufwand vorstellen wenn jeder Patient seine Angehörigen einbinden will? Wer soll das leisten? Wer soll das bezahlen? Die Angehörigen sind keine Patienten.
LG Julia